Fahrzeugbrand Bei Thusis: A13 Nach Zwischenfall Gesperrt – Verkehrschaos Im Kanton Graubünden

Fahrzeugbrand Bei Thusis: A13 Nach Zwischenfall Gesperrt – Verkehrschaos Im Kanton Graubünden

Fahrzeugbrand | Freiwillige Feuerwehr Tulln

Am heutigen Mittwoch, den 5. August 2026, kam es auf der Autobahn A13 in der Nähe von Thusis zu einem folgenschweren Fahrzeugbrand. Gegen 10:15 Uhr fing ein in Richtung Süden fahrender Personenwagen kurz vor der Ausfahrt Thusis-Nord Feuer. Die Insassen konnten das Fahrzeug rechtzeitig verlassen, bevor die Flammen den gesamten Motorraum und das Interieur erfassten. Die Kantonspolizei Graubünden und die Stützpunktfeuerwehr Thusis sind mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und die Sicherheit auf einer der wichtigsten Transitachsen der Schweiz zu gewährleisten.



Detail Status / Information
Ereignis Fahrzeugbrand (Personenwagen)
Standort A13, Fahrtrichtung Süd, Höhe Thusis-Nord
Zeitpunkt 5. August 2026, ca. 10:15 Uhr
Einsatzkräfte Kantonspolizei GR, Stützpunktfeuerwehr Thusis
Verkehrslage Vollsperrung Richtung Süden, Rückstau bis Rothenbrunnen
Personenschäden Keine Verletzten nach aktuellem Stand

Gefahrenzone Viamala: Warum die A13 bei Thusis besonders anfällig ist

Die Region rund um Thusis gilt seit jeher als kritisches Nadelöhr im alpenquerenden Verkehr. Besonders in den Sommermonaten des Jahres 2026 hat das Verkehrsaufkommen auf der San-Bernardino-Route massiv zugenommen, da viele Reisende die A2-Gotthardstrecke aufgrund von Baustellen meiden. Ein Fahrzeugbrand in diesem Bereich führt unweigerlich zu einer Kettenreaktion, die den gesamten Verkehrsfluss im Kanton Graubünden zum Erliegen bringen kann.

Die hohen Außentemperaturen vom 5. August 2026 belasten zudem die mechanischen Komponenten älterer Fahrzeuge. Technisches Versagen im Bereich der Kraftstoffzufuhr oder Überhitzung des Motors werden von Experten als häufigste Ursachen für solche Vorfälle genannt. Die Feuerwehr Thusis betonte in einer ersten Stellungnahme, dass der schnelle Zugriff entscheidend war, um ein Übergreifen der Flammen auf die trockene Böschung neben der Autobahn zu verhindern. Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund der starken Rauchentwicklung und der Hitzeeinwirkung auf den Fahrbahnbelag als intensiv.

Neben der unmittelbaren Brandlöschung muss die Infrastruktur auf Schäden geprüft werden. Der Asphalt kann bei derartigen Temperaturen seine Tragfähigkeit verlieren, was kurzfristige Sanierungsarbeiten noch am heutigen Nachmittag erforderlich machen könnte. Die Kantonspolizei hat bereits Gutachter angefordert, um die Stabilität der Fahrbahn im Bereich des Brandherdes zu bewerten.

Aktuelle Staumeldungen und strategische Umleitungen für den Transitverkehr

Für Pendler und Urlauber bedeutet der Vorfall bei Thusis derzeit massive Zeitverluste. Der Rückstau in Richtung Süden reicht bereits mehrere Kilometer über Rothenbrunnen hinaus zurück. Auch die Gegenfahrbahn in Richtung Chur ist durch Schaulustige ("Gaffer") beeinträchtigt, was zu stockendem Verkehr führt. Die Behörden appellieren eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, die Rettungswege freizuhalten und den Fokus auf das Fahrgeschehen zu richten.

Folgende Ausweichmöglichkeiten werden aktuell empfohlen:



  • Großräumige Umfahrung: Reisende mit Ziel Italien sollten bereits ab dem Knoten Sargans auf die A2 via Gotthard ausweichen, sofern dort keine Überlastung gemeldet ist.
  • Lokale Umleitung: Der Verkehr wird bei Thusis-Nord von der Autobahn abgeleitet und über die Kantonsstraße geführt. Hier ist jedoch mit massiver Überlastung der Ortsdurchfahrten zu rechnen.
  • Bahnverkehr: Die Rhätische Bahn (RhB) meldet bisher keine Beeinträchtigungen, stellt jedoch eine zuverlässige Alternative für Reisende innerhalb des Kantons dar.

Die Dauer der Sperrung der A13 ist zum jetzigen Zeitpunkt (Stand 12:30 Uhr) noch ungewiss. Nach Abschluss der Löscharbeiten muss das Wrack durch ein spezialisiertes Abschleppunternehmen geborgen werden. Anschließend folgt eine gründliche Reinigung der Fahrbahn von Öl und Löschmittelresten. Es wird damit gerechnet, dass mindestens ein Fahrstreifen bis zum späten Nachmittag gesperrt bleibt, was den Feierabendverkehr erheblich belasten wird.


Fahrzeugbrand bei Raststation - FF Hochleithen

Fahrzeugbrand bei Raststation - FF Hochleithen

Modernisierung der Rettungsinfrastruktur und Präventionspläne für das zweite Halbjahr 2026

Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit der für das restliche Jahr 2026 geplanten Investitionen in die Tunnel- und Autobahnsicherheit der Region Viamala. Das Bundesamt für Straßen (ASTRA) plant, die Überwachungssysteme entlang der A13 weiter zu digitalisieren, um Brände bereits in der Entstehungsphase durch Wärmebildkameras zu detektieren. Dies soll insbesondere in den Tunnelabschnitten südlich von Thusis die Reaktionszeit der Einsatzkräfte verkürzen.

Zusätzlich stehen im Herbst 2026 umfassende Wartungsarbeiten an den Entlüftungssystemen des San-Bernardino-Tunnels an. Die heutigen Ereignisse zeigen deutlich, dass technische Defekte jederzeit auftreten können und die Rettungskette perfekt eingespielt sein muss. Die Stützpunktfeuerwehr Thusis hat in den vergangenen Monaten vermehrt Übungen für genau solche Szenarien durchgeführt, was sich beim heutigen Einsatz durch die schnelle Eindämmung des Feuers ausgezahlt hat.

Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Radiodurchsagen und digitalen Anzeigetafeln strikt zu beachten. Updates zur aktuellen Lage werden in regelmäßigen Abständen über die offiziellen Kanäle der Kantonspolizei Graubünden kommuniziert. Für den weiteren Verlauf des Sommers ist mit verstärkten Polizeikontrollen zur Fahrzeugsicherheit zu rechnen, um die Anzahl hitzebedingter Pannen und Brände auf den Transitrouten zu minimieren.


Freiwillige Feuerwehr Linden: Fahrzeugbrand in Basling

Freiwillige Feuerwehr Linden: Fahrzeugbrand in Basling

Read also: 24 Hour Liquor Store Queens Nytypography
close