Sternschnuppen In Der Schweiz: Die Perseiden Erreichen Heute Nacht Ihren Höhepunkt

Sternschnuppen In Der Schweiz: Die Perseiden Erreichen Heute Nacht Ihren Höhepunkt

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Heute Nacht, am 13. August 2026, blickt die Schweiz gespannt gen Himmel. Der berühmteste Meteorstrom des Jahres, die Perseiden, erreicht genau in diesen Stunden seinen spektakulären Höhepunkt. Dank einer perfekten astronomischen Konstellation und günstigen Wetterbedingungen im Spätsommer 2026 dürfen sich Astronomie-Fans auf ein unvergessliches Himmelsereignis freuen.



Parameter Details für die Schweiz (August 2026)
Himmelsereignis Perseiden-Meteorstrom (Trümmer von Komet Swift-Tuttle)
Hauptpeak Nacht vom 12. auf den 13. August sowie die Nacht auf den 14. August 2026
Mondphase Nahezu Neumond (optimale Dunkelheit ohne störendes Mondlicht)
Frequenz Bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde unter Idealbedingungen
Beste Beobachtungszeit Zwischen 22:00 Uhr und 04:00 Uhr morgens
Top-Regionen Schweizer Alpen, Jura-Höhen, Gurnigel, Biosphäre Entlebuch

Astronomisches Glück: Warum das Jahr 2026 historisch gute Sicht bietet

Das Jahr 2026 beschert Sternenguckern in der Schweiz eine der besten Ausgangslagen seit Jahrzehnten. Da die Neumond-Phase fast exakt mit dem Maximum des Meteorstroms zusammenfällt, stört in diesem Jahr kein helles Mondlicht die Sichtbarkeit der feinen Staubspuren. Selbst schwächere Meteore, die sonst im fahlen Schein des Mondes verblassen würden, sind in der heutigen Nacht mit blossem Auge am dunklen Firmament zu erkennen.

Die Ursache für das alljährliche Spektakel ist die Staubwolke des Kometen 109P/Swift-Tuttle, die die Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne kreuzt. Wenn diese winzigen Partikel mit einer Geschwindigkeit von rund 60 Kilometern pro Sekunde in die Erdatmosphäre eintreffen, bringen sie die Luftmoleküle zum Leuchten. Das Resultat sind die charakteristischen, rasanten Lichtstreifen, die wir als Sternschnuppen bezeichnen. Da die Meteore scheinbar dem Sternbild Perseus entspringen, trägt der Schauer den Namen Perseiden.

Hotspots für Sternengucker: Hier funkelt der Schweizer Himmel am hellsten

Um die maximale Anzahl von Sternschnuppen pro Stunde zu sehen, ist die Flucht aus den lichtverschmutzten Schweizer Städten und Agglomerationen der wichtigste Erfolgsfaktor. Auf den Bergen und in ausgewiesenen Lichtschutzgebieten ist die Ausbeute um ein Vielfaches höher.



  • Der Gurnigel (Kanton Bern): Als offizielles Dark Sky Association-nahes Gebiet bietet dieser Pass im Naturpark Gantrisch eine hervorragende Infrastruktur für Himmelsbeobachter.
  • Die UNESCO Biosphäre Entlebuch (Kanton Luzern): In den geschützten Moorlandschaften ist die Lichtverschmutzung minimal, was eine extrem scharfe Sicht auf die Milchstrasse und die Perseiden ermöglicht.
  • Der Creux du Van (Kanton Neuenburg): Die riesige Felsarena im Jura bietet ein atemberaubendes Panorama und absolute Dunkelheit fernab der urbanen Zentren der Westschweiz.
  • Die Walliser Alpen (z. B. Gornergrat): Auf über 3000 Metern über Meer ist die Atmosphäre dünner und extrem trocken, was die Sterne besonders brillant funkeln lässt.

Für eine erfolgreiche Beobachtung benötigen Sie keine Teleskope oder Ferngläser. Diese schränken das Sichtfeld lediglich ein. Legen Sie sich stattdessen auf eine Isomatte oder einen Liegestuhl, damit Sie den gesamten Himmel im Blick haben. Wichtig ist auch, den Augen rund 20 Minuten Zeit zu geben, um sich vollständig an die Dunkelheit anzupassen – der Blick auf das Smartphone-Display sollte in dieser Zeit tabu sein.


Galerie Sternschnuppen - Astroblog in Zweibrücken

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Das Wetter-Update und der Fahrplan für die restliche Schweizer Sternschnuppen-Saison

Die aktuellen Wetterprognosen für die Nacht vom 13. August 2026 zeigen sich über weiten Teilen der Schweiz äusserst kooperativ. Ein stabiles Hochdruckgebiet über Mitteleuropa sorgt im Flachland sowie in den Alpentälern für einen meist wolkenlosen Himmel. Lediglich in den östlichen Voralpen können vereinzelte Schleierwolken die Sicht zeitweise leicht einschränken, was das Gesamterlebnis jedoch kaum mindert.

Wer den heutigen Peak verpasst, muss den Kopf nicht hängen lassen. Die Perseiden flachen nach dem 13. August nur langsam ab und sind noch bis etwa zum 24. August 2026 aktiv. Auch in den kommenden Nächten lassen sich bei klarem Himmel problemlos 20 bis 30 Sternschnuppen pro Stunde zählen. Der nächste grosse Höhepunkt für Astronomie-Begeisterte in der Schweiz folgt dann im Spätherbst, wenn die Geminiden im Dezember 2026 für ein weiteres kosmisches Feuerwerk sorgen.


Top-Spots für die Sternschnuppen-Nacht - Falstaff

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